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Was tun, wenn das Wetter nicht mitspielt?

8. Aug.
1 Min. Lesezeit

Bei einem Wanderkonzert spielt nicht nur die Musik eine Rolle – auch das Wetter hat manchmal seine ganz eigenen Pläne.

Deshalb gehört es für mich selbstverständlich dazu, die Wetterprognosen im Vorfeld genau zu beobachten und immer einen Plan B in der Tasche zu haben. Die wichtigste Frage ist dabei nicht, ob das Konzert genauso stattfinden kann wie geplant, sondern ob es für alle Beteiligten sicher ist. Die Sicherheit steht immer an erster Stelle.

Bei diesem Konzert sah es zunächst so aus, als könnten wir die Wanderung starten. Wir waren im Tal unterwegs und hatten jederzeit die Möglichkeit umzukehren, um unter einem Unterstand Schutz zu suchen. Höher in den Bergen hätten wir diese Entscheidung nicht getroffen. Dort kann ein Gewitter sehr schnell gefährlich werden – und dieses Risiko sollte man niemals eingehen.


Doch was bedeutet es musikalisch, wenn man tatsächlich umkehren muss und das Konzert plötzlich unter einem Dach weitergeht, während Blitz und Donner einsetzen?

In diesem Fall hätte es kaum besser passen können: Auf dem Programm stand Ysaÿes 2. Sonate – und mit ihr der wilde Satz „Die Furien“. Plötzlich bekam die Musik eine ganz neue Dimension. Während ich mich musikalisch austoben konnten, lieferte das Gewitter seine ganz eigene Begleitung mit einer unbändigen Gewalt.

So entstand wieder einer dieser besonderen Momente, die sich nicht planen lassen – und die in einem Konzertsaal wohl niemals auf diese Weise hätten entstehen können.



 
 
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